April 2026
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Liebe Leserinnen und Leser,
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die Karwoche ist schwierig: Sie konfrontiert uns mit den Abgründen menschlicher Erfahrung: Verrat, Angst, Gewalt, Einsamkeit. Und lädt uns ein, genau dort nicht wegzusehen. Sie wirkt wie ein Einschnitt in einer Welt, die nach schnellen und einfachen Antworten schreit. Stattdessen gehen wir langsam und Schritt für Schritt: vom Jubel des Palmsonntags über die Stille des Gründonnerstags bis hin zum Karfreitag mit seinen Schrecken. Ein Weg, der nichts beschönigt.
Unsere Kirchen sind die Orte, an denen dieser Weg seinen Raum bekommt – in Worten, Atmosphäre, im Licht, in der Stille. Gerade in der Karwoche werden sie zu Resonanzräumen für Fragen, Zweifel und Hoffnung. Hier liegt unsere Aufgabe: Kirchen zu bewahren und zu gestalten, Räume, die nicht nur Antworten geben, sondern Fragen zulassen. Und am Ende steht nach dem Dunkel des Karfreitags das Licht des Ostersonntags.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine gesegnete Karwoche und ein frohes Osterfest!
Das Team der Stiftung KiBa
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Kirche des Monats April 2026 in Eggenstein
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Wo Leben, Glauben und Geschichte sich verdichten
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Die Geschichte ist gruselig: Vitus wird von seinen Eltern zur Erziehung an Modestus und dessen Frau Crescencia gegeben. Als bekannt wird, dass diese Erziehung eine christliche ist und Vitus seinen Glauben nicht aufgeben will, trachten zunächst sein Vater und dann der König und Christenverfolger Diokletian nach seinem Leben (dass er nebenbei ein paar Wunder vollbringt, hilft ihm nicht). Doch die königlichen Löwen wollen Vitus nicht fressen.
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Musikalischer Ostergruß der KiBa
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Ein jeder von uns blickt auf Ostern auf seine eigene Weise. Während sich die einen auf das Wiedersehen mit Familie und Freunden freuen, sind die anderen gedanklich ganz bei der Passion Jesu und der Hoffnung auf die Auferstehung. Diese unterschiedlichen Formen der Vorfreude möchten wir in diesem Jahr mit besonderer Orgelmusik begleiten: eingespielt von Kirchenmusikdirektor a. D. Martin Meier an der Schuke-Orgel der Stadtkirche St. Michael in Jena. Martin Meier ist uns seit vielen Jahren verbunden und engagiert sich zudem als Mitglied der Vergaberunde der Stiftung Orgelklang.
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Rettung für das „Herz am Markt“
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Sanierung von St. Nicolai in Plön
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Direkt am historischen Marktplatz der Stadt Plön erhebt sich die mächtige Nikolaikirche. Nichts scheint den ehrwürdigen Backsteinfeldern etwas anhaben zu können. Und doch haben statische Probleme, Feuchtigkeit und ein „ungeliebter Untermieter“, der Echte Hausschwamm, dem Gotteshaus schwer zu schaffen gemacht. Dank einer umfassenden Sanierung kann die Gemeinde wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken.
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Reformiertes Wahrzeichen wird zukunftsfit
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Die Instandsetzung der Christuskirche Detmold
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Hoch oben über dem Kaiser-Wilhelm-Platz ragt der 65,5 Meter hohe Turm der Christuskirche in den Himmel über Detmold. Der prächtige neugotische Bau hatte zuletzt mit schweren Schäden an Dach, Fassade und Innenraum zu kämpfen. Dank einer umfassenden Sanierung bleibt das Wahrzeichen der Stadt nun für kommende Generationen erhalten.
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Ein Dorf packt an
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Die Dorfkirche Deetz strahlt wieder von innen
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Die Freude in Deetz (Sachsen-Anhalt) ist groß: Der erste Bauabschnitt zur Instandsetzung des Innenraums der Dorfkirche wurde erfolgreich abgeschlossen. Dass dieses Projekt etwas Besonderes ist, zeigt nicht nur das enorme Engagement der Dorfbewohner, sondern auch die Anerkennung von außen: Deetz gewann 2025 die Publikumsabstimmung zur „Kirche des Jahres“.
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Martinskirche Apolda wird soziokulturelles Zentrum
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Zeichen für lebendige Stadtentwicklung und innovative Kirchennutzung
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Am 5. März war offizieller Baustart für den Umbau der Martinskirche Apolda (Thüringen) zu einem offenen, soziokulturellen Zentrum. Die Stadt Apolda und die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Apolda setzen damit gemeinsam ein deutliches Zeichen für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung und ein lebendiges Miteinander.
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Die Friese-Orgel von 1862 in Rostock-Toitenwinkel
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Wie eine Gemeinde ihre Orgel für kommende Generationen erhalten will
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Friedrich Friese III, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der bedeutendste Orgelbauer in Mecklenburg und von Großherzog Friedrich Franz II zum Hoforgelbauer ernannt, schuf das Instrument in Toitenwinkel im Jahr 1862. Erst seit der Jahrtausendwende wird die Orgel mit dem nordisch schlichten Prospekt wieder jährlich gewartet; inzwischen sind viele Teile des Werkes, insbesondere Blasebalg und Winderzeuger, verschlissen; auch eine umfassende Holzwurmbehandlung und Reinigung sind notwendig. Im Zuge der Arbeiten ist außerdem eine teilweise Rückführung auf die von Friedrich Friese vorgenommene Stimmung der Orgel geplant.
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Kirchen erhalten & bewahren - mit Ihrer Hilfe!
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