St. Ursula Wehnde

St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde St. Ursula Wehnde
Kirche St. Ursula Wehnde
Ort 37339 Wehnde, Obere Dorfstraße
Landkreis Eichsfeld
Bundesland Thüringen
Landeskirche Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Beschreibung

Bereits 1294 wurde ein Vorgängerbau der heutigen St. Ursula-Kirche urkundlich erwähnt, als sie in den Besitz des Klosters Teistungenburg überging. Im Jahr 1670 gab der Gutsherr Hans-Ernst von Wintzingerode den Auftrag zum Bau einer neuen Kirche im barocken Stil mit Turmuhr, Glocken und einer kleinen Orgel. Genauere Unterlagen aus dieser Zeit sind jedoch nicht vorhanden. Bis um 1800 besaß die Familie von Wintzingerode ein eigenes Gestühl und eine Familiengruft in der Kirche – die ehemals separaten Herrenaufgänge an der Nordseite zu den Patronatssitzen wurden 1970 entfernt.

Das Gebäude ist heute ein Saalbau mit dreiseitigem Chorabschluss. Im Osten ist eine Sakristei mit Rechteckfenstern angebaut. Die nordwestliche Ecke ist mit einem massiven Stützweile gesichert. An Ost- und Südfront finden sich Rundborgenfenster, im Westen und Norden dagegen Rechteckfenster. Eine Turmuhr wurde 1898 installiert.

Zur Ausstattung gehören der barocke Altar von 1671 – rechts von Paulus und links von Petrus flankiert –, mit einem Altargemälde von 1694. Ein lebensgroßes Kruzifix dient als Blickfang, das Deckengemälde über dem Gestühl und den Emporen zeigt die Kreuzigung. Ein Taufengel steht links vom Altar. Auf einem Podest mit den vier Evangelisten steht die Kanzel mit Schalldeckel. Ein Opferstock aus massivem Holz ist vermutlich bauzeitlich. Carl Heyder baute 1850 die Orgel. Bereits 1859 musste das Instrument aufwändig repariert werden.

Weitblick: die „Wehnder Warte“ von 1430 war Teil der im 14. Jhd. errichteten Duderstädter Landwehr mit sechszehn Warttürmen. Heute hat man von hier eine schöne Aussicht über das Untereichsfeld bis zum Harz.

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