St. Petri Stegelitz

St. Petri Stegelitz St. Petri Stegelitz St. Petri Stegelitz St. Petri Stegelitz St. Petri Stegelitz
Kirche St. Petri Stegelitz
Ort 39291 Möckern, Burger Straße 17
Homepage www.ekmd.de/kirche/kirchenkreise/elbe-­flaeming/moeckern/
Landkreis Jerichower Land
Bundesland Sachsen-Anhalt
Landeskirche Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Beschreibung

Die aus Feldstein errichtete Kirche mit quadratischer Chorraum und halbkreisförmiger Apsis geht auf die Spätromanik des 12. Jhds. zurück, der Sockel besteht aus sorgfältig behauenem Granitgestein. Die abgestufte Gliederung des Baukörpers ist charakteristisch für diese Zeit. 1721-1727 wurde die Kirche an der „Straße der Romanik“ umgebaut und eine barocke Sakristei nördlich des Chors angefügt. Aus dieser Zeit stammt auch der ebenfalls barocke Fachwerk-Dachturm über dem Westgiebel mit geschweiftem Dach und achteckiger haubenbekrönter Laterne. Im Schiff und Chor finden sich Spitzbogenfenster (vermutlich 19. Jhd.).

Im Innenraum der Kirche markiert ein runder Triumphbogen die Trennlinie zwischen Kirchsaal und Chor. Zur einst reichen barocken Ausstattung – in den 1960er Jahren wurde sie zum Teil entfernt und verkauft – gehören der um 1740 gefertigte Altaraufsatz mit Gemälden zu Abendmahl und Kreuzigung und die hölzerne Kanzel von 1701 mit barocken Elementen (der sie einst tragende Kanzelträger-Engel steht heute getrennt). Der sechseckige kelchförmige Taufstein ist aus Rübeländer Marmor. Mehrere barocke Skulpturen – einige stammen vermutlich von der Kanzel – stehen in der Kirche, darunter ein triumphierender Christus, Johannes der Täufer, Moses und Engel. Die Orgel mit Rokoko-Prospekt auf der Westempore schuf 1748 Johann Georg Hartmann. Seit ihrer Restaurierung 1997 ist sie wieder ein begehrtes Konzertinstrument.

Siedlungsgeschichte: 2008 fanden Ausgrabungen am Stegelitzer Berg statt und bewiesen, dass die Gegend seit der frühen Bronzezeit kultiviert wurde und auch eine Rolle in der Römischen Kaiserzeit gespielt hat.

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Unsere Förderung

2026

Dachsanierung
gefördert mit 15.000 Euro

  1. Dacheindeckung von Kirchenschiff, -chor und Gruftanbau
  2. Dachtragwerke von Kirchenschiff, -chor und Gruftanbau
  3. Hängewerk vom Kirchenschiff
  4. Giebelflächen von Kirchenschiff, -chor und Gruftanbau
  5. Traufgesims von Kirchenschiff, -chor und Gruftanbau

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