„Kirchentüröffner“
„Kirchentüröffner“

„Kirchentüröffner“

Kirchengebäude sind leider oft verschlossen. Entsprechend den sehr unterschiedlichen Möglichkeiten der Kirchengemeinde oder nichtkirchlicher Ehrenamtlicher vor Ort werden die Gebäude außerhalb der Gottesdienstzeiten täglich, zumindest im Sommer, für wenige Stunden vielleicht am Sonntag oder gar nicht geöffnet; bisweilen gibt es den Hinweis, dass der Kirchenschlüssel bei jemandem im Ort ausgeliehen werden kann.

Vor einer unbegleiteten, dauerhaften Öffnung ihrer Kirchengebäude schrecken viele Kirchengemeinden zurück, weil sie eine missbräuchliche Nutzung, Vandalismus und Diebstahl fürchten.

Die Hürden, ein Kirchengebäude außerhalb der Gottesdienstzeiten zu besuchen, sind an vielen Orten  zu hoch. Um Kirchengebäude kontrolliert einem weiteren Personenkreis zugänglich zu machen, startet das Pilotprojekt „Kirchentüröffner“.

Ziel und Zweck: Kirchengebäude zugänglich machen

  • Problem
    Kirchen sind häufig geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich, obwohl Interesse an Besichtigung, Gebet oder stiller Einkehr besteht.
  • Zielsetzung
    geregelter, sicherer Zugang zu Kirchenräumen durch digitale Buchung und kontrollierte Zutrittsfreigabe
  • Mehrwert für Nutzer
    verlässlicher Zugang zu Kirchenräumen für Gläubige und Besucher
  • Langfristige  Vision
    Flächendeckende digitale Öffnung von Kirchen mit der Möglichkeit, weitere Services zu integrieren (z.B. Führungen, Veranstaltungen)

Zielgruppe

  • primäre Zielgruppe: BesucherInnen von Kirchen (Touristen, Gläubige)
  • sekundäre Zielgruppe: Kirchengemeinden/ Betreiber
  • demografische Merkmale: breite Altersgruppe; lokal, national und international

Für das Pilotprojekt hat sich der Kirchenkreis Südharz der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland bereiterklärt. Die Auswahl der Kirchengebäude wird möglichst unterschiedliche Typen umfassen.