Jedes Jahr im Sommer treffen sich die Mitglieder des Fördervereins der Stiftung KiBa zur Mitgliederversammlung - das schreiben die Regularia für einen eingetragenen Verein vor. Im letzten Jahr waren wir im Juni in Magdeburg.
Die nächste Mitgliederversammlung findet vom 12.-14. Juni 2026 im Kloster Loccum statt.
Traditionell besuchen wir im Rahmen der Mitgliederversammlung KiBa-geförderte Kirchen in der näheren Umgebung. Das sind dieses Mal Johannes der Täufer (Drakenburg), St. Dionysius (Kolenfeld), St. Marien (Minden) und St. Martin (Nendorf). Zur Einstimmung stellen wir die Kirchen (und das Kloster Loccum) schon mal vor:
„Die mit der Orgel“
Johannes der Täufer Drakenburg
Unweit der Kreisstadt Nienburg liegt der niedersächsische Flecken Drakenburg. Der Name klingt nach einem Drachen – doch viel wahrscheinlicher ist das mitteldeutsche „Drake“ oder „Dragge“, was „Anker“ oder „Klammer“ bedeutet. Hier steht St. Johannis der Täufer, ein wunderbares Beispiel der Backsteingotik und beredtes Zeugnis regionaler Baugeschichte.
„Die mit der Pfarrscheune“
St. Dionysius Kolenfeld
Zentral auf dem Kirchfriedhof steht St. Dionysius, ein prägender Kirchbau im Wunstorfer Ortsteil Kolenfeld in der Region Hannover. Das schmucke Gotteshaus vereint romanische Ursprünge mit barocker Baukunst und kann auf eine fast 900-jährige Geschichte zurückblicken.
„Die in Nordrhein-Westfalen“
St. Marien in Minden
Bis in das ausgehende 10. Jahrhundert reicht die Geschichte der Marienkirche in Minden (Nordrhein-Westfalen) zurück – der einzigen „Besuchskirche“ außerhalb Niedersachsens im Rahmen der KiBa-Mitgliederversammlung. Die Stadtkirche ist ein prägendes Element der Mindener Silhouette. Im Inneren beherbergt sie heute eine der bedeutendsten Orgeln der Region.
„Die ehemalige Klosterkirche“
St. Martin Nendorf
Die St. Martins-Kirche in Nendorf ist das prägende Wahrzeichen des Ortes. Ursprünglich als Benediktinerinnenkloster gegründet, hat sie sich über die Jahrhunderte von einer mittelalterlichen Klosteranlage zu einer bedeutenden Gemeindekirche entwickelt. An die damalige Klosterkirche erinnern heute aber nur noch die Teile der Außenmauern.
Willkommen im Kloster Loccum
Ein lebendiges Erbe der Zisterzienser
Im Juni 2026 wird das Kloster Loccum Gastgeber für die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Stiftung KiBa sein. Dieses geschichtsträchtige Anwesen gilt neben dem Kloster Maulbronn als das am besten erhaltene Zisterzienser-Kloster nördlich der Alpen und blickt auf eine über 850-jährige Geschichte zurück, die von klösterlicher Strenge, wirtschaftlicher Blüte und einer einzigartigen konfessionellen Transformation geprägt ist.