Jedes Jahr im Sommer treffen sich die Mitglieder des Fördervereins der Stiftung KiBa zur Mitgliederversammlung - das schreiben die Regularia für einen eingetragenen Verein vor. Im letzten Jahr waren wir im Juni in Magdeburg.
Die diesjährige Mitgliederversammlung fand diesmal vom 12.-14. Juni 2026 im Kloster Loccum statt.
Traditionell besuchen wir im Rahmen der Mitgliederversammlung KiBa-geförderte Kirchen in der näheren Umgebung. Das sind dieses Mal Johannes der Täufer (Drakenburg), St. Dionysius (Kolenfeld), St. Marien (Minden) und St. Martin (Nendorf).
Des weiteren berichten wir auf dieser Seite über die Veranstaltung und geben Ihnen die Möglichkeit, das Ganze noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen.
Große Fotogalerie
Bunte Impressionen rund um die Mitgliederversammlung in Loccum
Lassen Sie die vielen großen und kleinen Momente der Mitgliederversammlung noch einmal Revue passieren - wir haben eine große Auswahl an Fotos für Sie bereitgestellt und wünschen viel Spaß beim Anschauen!
Der „Mangel-Fritz“ und das Meer
Mit dem KiBa-Förderverein in Steinhude
Der Sonntag beginnt mit der sprichwörtlichen Herrgottsfrühe, denn der Zeitplan ist – wie eigentlich immer auf den Mitgliederversammlungen – eng getaktet. Immerhin passt das gut zum Kloster, denn damalige Zisterzienser-Mönche mussten durchaus um 02:00h aufstehen, um am nächtlichen Stundengebet (den Vigilien) teilzunehmen. So früh war es bei uns denn doch nicht.
Wo Gott Wohnung nimmt
Predigt im Gottesdienst über Jes. 66, 1+2a – Lk. 19, 1-10
Was die Wohnstätte für einen Einzelnen ist, ist für ein Dorf oder eine Stadt ein Kirchenraum. Kirchen sind die besonderen Wohnstätten eines Ortes. Sie sind das Zuhause einer Glaubensgemeinschaft. Und sie zeigen das innen und außen.
16.06.2026
Kirchlicher Campus mit klösterlicher Seele
Die KiBa-Mitgliederversammlung im Kloster Loccum
Loccum wirkt auf den ersten Blick wie ein beschauliches Klosterdorf. Tatsächlich aber befindet sich hier aber einer der bedeutendsten kirchlichen Bildungs- und Tagungsorte Norddeutschlands. Zwischen mittelalterlichen Mauern und moderner Seminararchitektur ist ein regelrechter „Kirchencampus“ entstanden. Perfekt für die Mitgliederversammlung – und doch voller Herausforderungen.
„Die mit der Orgel“
Johannes der Täufer Drakenburg
Unweit der Kreisstadt Nienburg liegt der niedersächsische Flecken Drakenburg. Der Name klingt nach einem Drachen – doch viel wahrscheinlicher ist das mitteldeutsche „Drake“ oder „Dragge“, was „Anker“ oder „Klammer“ bedeutet. Hier steht St. Johannis der Täufer, ein wunderbares Beispiel der Backsteingotik und beredtes Zeugnis regionaler Baugeschichte.
„Die mit der Pfarrscheune“
St. Dionysius Kolenfeld
Zentral auf dem Kirchfriedhof steht St. Dionysius, ein prägender Kirchbau im Wunstorfer Ortsteil Kolenfeld in der Region Hannover. Das schmucke Gotteshaus vereint romanische Ursprünge mit barocker Baukunst und kann auf eine fast 900-jährige Geschichte zurückblicken.
„Die in Nordrhein-Westfalen“
St. Marien in Minden
Bis in das ausgehende 10. Jahrhundert reicht die Geschichte der Marienkirche in Minden (Nordrhein-Westfalen) zurück – der einzigen „Besuchskirche“ außerhalb Niedersachsens im Rahmen der KiBa-Mitgliederversammlung. Die Stadtkirche ist ein prägendes Element der Mindener Silhouette. Im Inneren beherbergt sie heute eine der bedeutendsten Orgeln der Region.
„Die ehemalige Klosterkirche“
St. Martin Nendorf
Die St. Martins-Kirche in Nendorf ist das prägende Wahrzeichen des Ortes. Ursprünglich als Benediktinerinnenkloster gegründet, hat sie sich über die Jahrhunderte von einer mittelalterlichen Klosteranlage zu einer bedeutenden Gemeindekirche entwickelt. An die damalige Klosterkirche erinnern heute aber nur noch die Teile der Außenmauern.
Willkommen im Kloster Loccum
Ein lebendiges Erbe der Zisterzienser
Im Juni 2026 wird das Kloster Loccum Gastgeber für die Mitgliederversammlung des Fördervereins der Stiftung KiBa sein. Dieses geschichtsträchtige Anwesen gilt neben dem Kloster Maulbronn als das am besten erhaltene Zisterzienser-Kloster nördlich der Alpen und blickt auf eine über 850-jährige Geschichte zurück, die von klösterlicher Strenge, wirtschaftlicher Blüte und einer einzigartigen konfessionellen Transformation geprägt ist.